Wskazówka:
Aussage A 
Mann: Mode gilt oft als banal und als zu teuer, und wer sich dafür interessiert, wird für oberflächlich und dümmlich gehalten. Dass Mode aber kulturell Gewicht hat, zeigen etwa die Modesammlungen, die das Metropolitan Museum in New York oder das Londoner Victoria & Albert Museum besitzen. Auch das Kunsthaus in Zürich widmet sich jetzt der Mode. Die diesjährige Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit den Zürcher Festspielen statt. Sie heißt „Schönheit und Wahnsinn“. Wahnsinnig, ja, das ist die Mode manchmal tatsächlich. Wer jedoch hofft, im Kunsthaus die schönsten Mode-Entwürfe zu finden, wird enttäuscht. Denn zu sehen ist nicht die Kunst der Mode, sondern die Mode in der Kunst. Die Ausstellung präsentiert rund 200 Exponate.
Na podstawie: www.tagesanzeiger.ch

Aussage B
 
Frau: Wenn Kunst und Mode aufeinandertreffen, knistert es – dieser These geht das Kunstmuseum Wolfsburg jetzt nach. Die neue Ausstellung, die vom 5. März bis zum 7. August im Museum zu bewundern ist, zeigt Werke von Künstlern, die gern Grenzen überschreiten. Manche Künstler probieren ungewöhnliche Materialien aus – Schuhe aus Wachs oder Westen aus Menschenhaar gehören zu den Ausstellungsstücken, die es zu entdecken gibt. „Die meisten Objekte haben mit Kleidung für den Alltag wenig zu tun“, erläutert Kuratorin Annelie Lütgens. Ausgestellt wird auch der Kehlkopfschmuck der Schmuckdesignerin Naomie Filmer, der so riesig ist, dass er kaum als modisches Accessoire erkennbar ist. Eines haben alle Werke gemeinsam – auf der Straße würde sie niemand tragen, sie wären allenfalls für den Auftritt einer Pop-Diva wie Lady Gaga geeignet.
Na podstawie: www.de.fashionnetwork.com

Aussage C
 
Mann: Mode und Kunst sind Ausdruck gesellschaftlichen Wandels und individueller Bedürfnisse. In der Sammlung der Berlinischen Galerie wird das Thema auf vielfältige Weise präsentiert. Neben zahlreichen Modefotografien quer durch das 20. Jahrhundert zeigen ebenso viele Gemälde und Zeichnungen, wie die Mode ihre Zeit im Wandel der Jahrzehnte widerspiegelt: vom Reformkleid um 1900 über die Dada-Dandies der 1920er-Jahre bis zu einfachen Kleidungsentwürfen mit minimalistischem Schnitt im Stil der zeitgenössischen Kunst. Auf dieser breiten Basis beleuchten rund 270 Exponate das Verhältnis von Kunst und Mode. Die Ausstellung zeigt, welche Rolle die Mode in Malerei, Zeichnung und Fotografie der letzten 100 Jahre gespielt hat, wie sich Künstlerinnen und Künstler damals und heute kleiden und inszenieren und wie Mode als Medium in der zeitgenössischen Kunst genutzt wird.
Na podstawie: www.berlinischegalerie.de

Aussage D
 
Frau: Welche Rolle Kleidung oder vielmehr Textilien allgemein in der zeitgenössischen Kunst einnehmen können, wird in der aktuellen Ausstellung von Erwin Wurm im Städel-Museum in Frankfurt deutlich. Statt mit dem Körper beschäftigt er sich in seiner Kunst eher mit der Bekleidung des Menschen, die der Österreicher auch als zweite Haut bezeichnet. Sie formt, definiert und bildet den Körper nach. Der Museumsgast kann selbst zur Skulptur werden. Zum Beispiel schlüpft man mit einer zweiten Person in ein und denselben Pullover. Warum, so scheint der Künstler mit seiner sozialen Plastik zu fragen, sollte man seine Kleidung nicht öfter mit anderen teilen? Humorvolle und politische Aussagen treffen bei Wurms Skulpturen häufig aufeinander.
Na podstawie: www.blog.staedelmuseum.de