Journalist: Im heutigen Podcast zum Thema „Sport für alle“ hören Sie Lena. Sie erzählt uns, wie sich ihre Liebe zum Joggen entwickelt hat.
Lena: Ich habe mit dem Laufen begonnen, als ich mich mit meinem Bruder für ein 10-Kilometer-Rennen angemeldet habe. Schon während des ersten Trainings wurde mir klar, dass das Laufen ziemlich anspruchsvoll ist. Jedes Mal genoss ich die ersten Minuten, nur um mich ab Minute 3 total erschöpft zu fühlen. Am Tag des Rennens wollte ich beinahe kurz vor dem Ziel aufgeben. Mein Bruder versuchte mir Mut zu machen, aber das hat mir nicht wirklich geholfen. Erst als ich meine Freunde hörte, die meinen Namen laut riefen, konnte ich völlig außer Atem als eine der Letzten die Ziellinie überqueren. Ich war total glücklich! Im April bat mich dann eine Freundin, mit ihr spazieren zu gehen. Sie hatte viel Stress beim Lernen und wollte an die frische Luft. Dafür suchte sie Gesellschaft. Ich schlug ihr vor, zu laufen statt spazieren zu gehen, damit sie den Stress besser abbauen konnte. Sie war sofort einverstanden. Im nächsten Monat begannen wir, zweimal pro Woche zu joggen. Das war für uns ziemlich anstrengend. Um Freude am Laufen zu haben, mussten wir erstmal an unserer Kondition arbeiten.
Deswegen haben wir uns in einem Ausdauerclub angemeldet, wo wir Leute kennengelernt haben, die sich gegenseitig beim Training unterstützen. Ich fühle mich wohl in dem Club, denn hier kann ich alle Themen ansprechen, egal ob sportlich oder privat. Wir verabreden uns einmal die Woche zum Laufen. Manchmal laufen wir bis an einen nahegelegenen See und machen dort ein Training. Solche Strandbesuche bei schönem Wetter mit Freunden aus dem Club machen mir am meisten Spaß. Mit der Zeit wurde mein Lauftempo dann immer besser und ich kann jetzt kilometerlange Strecken ohne Atemprobleme laufen. Im Club bekomme ich aber auch viele nützliche Tipps zum Laufen. Dass neue Schuhe groß genug sein müssen, damit die Zehen genügend Spielraum haben, wusste ich schon längst. Oder dass Jogging-Schuhe auf keinen Fall in die Waschmaschine dürfen, war mir auch klar. Ich war aber überrascht, als ich erfuhr, dass es eine gute Idee ist, seine alten Schuhe beim Kauf neuer Schuhe ins Geschäft mitzunehmen. Die abgelaufene Sohle gibt Fachberatern Auskunft über die Fußstellung und den Laufstil, was sehr hilfreich beim Finden des richtigen Schuhmodells ist.
Jetzt genieße ich das Laufen, und es gefällt mir unter allen Sportarten, die ich bisher ausprobiert habe, am besten.
Na podstawie: www.businessinsider.de, www.ausdauerclub.de, www.srf.ch